Bielefeld-Fotos: Uwe Schmale im Interview

Allein auf Facebook folgen ihm inzwischen fast 30.000 Menschen, und seine Bilder haben es bereits in die Tagesthemen geschafft. Uwe Schmale ist sicherlich der bekannteste Hobby-Fotograf Bielefelds. Sein Erfolg und sein soziales Engagement gefallen aber nicht jedem, und als eine Morddrohung in seinem Briefkasten lag, ermittelte der Staatsschutz. Wie er mit dieser schwierigen Situation umgegangen ist, welches Motiv er unbedingt einmal fotografieren möchte, und was er an Bielefeld so schätzt, erzählt er im Interview.

 

Uwe, deine Bilder sind mittlerweile weit über Bielefeld hinaus bekannt. Hat dich diese Entwicklung selbst ein wenig überrascht?

Ja. Das hat sich in den letzten Jahren so entwickelt, obwohl ich es gar nicht forciert habe. Begonnen hat eigentlich alles mit meiner Facebookseite, auf der ich meine Bilder poste. Als ich bekannter wurde, fanden meine Motive auch Platz im Wetterbericht der Lokalzeit OWL und der Aktuellen Stunde im WDR oder sogar in den ARD-Tagesthemen. Im Laufe der Zeit hat sich mein Name dann vielen Menschen eingeprägt. Schließlich kam die Anfrage für einen Kalender mit Bielefelder Motiven und für einen Kalender speziell für den Bielefelder Westen. Diese Entwicklung freut mich sehr, aber natürlich sind gerade die Kalender mit jeder Menge Arbeit verbunden. Ich habe mich deshalb entschieden, für das Jahr 2018 keinen Bielefeld-Kalender zu veröffentlichen. Ich brauche einfach eine kleine Pause, da ich es zunehmend schwierig finde, mich jedes Mal aufs Neue zu steigern. Das heißt aber nicht, dass es in Zukunft keine Kalender mehr von mir geben wird.

Bielefeld
Bielefeld ist neben Sylt die Inspirationsquelle für Uwe Schmale.

Bist du eigentlich gebürtiger Bielefelder?

Nein, ich bin nicht gebürtig aus Bielefeld. Ich komme aus Rahden im Norden von Ostwestfalen im Kreis Minden-Lübbecke. Also ganz vom platten Land (lacht).

Wie lange lebst du denn bereits in Bielefeld?

Insgesamt lebe ich nun mittlerweile etwas über 20 Jahre in Bielefeld.

Du bist durch deine Bilder sehr bekannt geworden. Was viele Menschen aber vielleicht gar nicht wissen: Du bist ja „nur“ Hobbyfotograf.

Richtig. Ich bin gelernter Bankkaufmann und das Fotografieren ist mein Hobby.

Wie bist du denn überhaupt zur Fotografie gekommen?

Ich habe seit meiner frühesten Kindheit fotografiert. Mit etwa fünf Jahren habe ich von einem Nachbarn einen ganz alten Fotoapparat, eine Rollfilmkamera, geschenkt bekommen. Mit dieser Kamera ließen sich quadratische Fotos im 9×9-Format erstellen, und so habe ich mich das erste Mal in der Fotografie ausprobiert. Damals war das Fotografieren ja noch etwas Besonderes und ziemlich teuer. Allein die Abzüge haben eine ganze Menge Geld gekostet, und die Geräte waren im Vergleich zu heute komplizierter zu bedienen. Meine zweite Kamera war dann eine sogenannte Kodak „Ritsch-Ratsch“, und später kam dann meine erste Polaroid-Kamera hinzu. In den 80ern haben 10 Polaroid-Sofortbilder etwa 20 Mark (ca.10 Euro) gekostet. Unglaublich viel Geld für diese Zeit. Die erste Spiegelreflexkamera habe ich dann mit etwa 20 Jahren bekommen.

Mit welcher Kamera fotografierst du heute?

Aktuell fotografiere ich mit einer – schon gar nicht mehr so neuen –Nikon D 5100. Mittlerweile gibt es natürlich Nachfolgemodelle, die sich aber meiner Meinung nach gar nicht so sehr verändert haben. Die Auflösung ist natürlich etwas besser und die Kameras haben W-Lan, aber im Moment reicht mir noch das ältere Modell.

Also ist das Fotografieren eine Leidenschaft, die dich seit frühester Kindheit begleitet?

Genau. So richtig zur Fotografie bin aber erst durch meine freie Mitarbeit bei der Neuen Westfälischen gekommen. Für die Zeitung habe ich zunächst in Espelkamp und später in Bielefeld-Brackwede gearbeitet. Als freier Journalist musste ich viel selbst fotografieren, und so habe ich eine Menge lernen können und jede Menge wertvoller Tipps erhalten. Es ging dabei aber weniger um die Technik – viel wichtiger war die Auswahl des richtigen Motivs und wie ich dieses Motiv optimal in Szene setzen konnte. Die gestandenen Redakteure haben einem dann schon sehr direkt gesagt, wenn ein Bild mal nicht so gut war (lacht). Die Arbeit für die Zeitung hat mich also sehr geprägt und hat auch heute noch einen großen Einfluss auf meine Bilder.

Viele deiner Bilder und auch die Kalender widmest du einem guten Zweck wie der Unterstützung von Flüchtlingen oder Kindern in Not.

Ja, der Erlös für den Kalender 2016 etwa ging zu gleichen Teilen an den Bielefelder Kinderfonds und Flüchtlingsfonds der Stiftung Solidarität.

Du bekommst viel Zuspruch für deine Arbeit, warst aber in der Vergangenheit auch extremen Anfeindungen ausgesetzt. Von Rechtsextremen beispielsweise…

Richtig extrem war ja eigentlich nur Einer. Nach der Veröffentlichung des Kalenders, dessen Einnahmen eben unter anderem Flüchtlingen zu Gute kamen, hatte ich eine Morddrohung im Briefkasten, mit der Aufforderung, ich solle aufhören, Geld für „Asylanten“ zu sammeln.

Dabei ist Bielefeld ja eigentlich eine Stadt, die nur sehr wenige Probleme mit Rechtsextremen hat.

Ja das stimmt. Bielefeld ist eigentlich mehr eine links-alternative Stadt. Große Probleme mit Zuwanderung, wie es vielleicht andere Städte haben, gibt es hier ja eher nicht. Deshalb kam dieser Drohbrief sehr überraschend für mich. Es hat sich auch nie geklärt, von wem das genau gekommen ist. Es ist Spekulation, ob das wirklich aus dem rechtsextremen Bereich kam. Es kann auch durchaus sein, dass es jemand war, der mich einfach nur einschüchtern wollte. Der Staatsschutz und die Polizei haben dann natürlich ermittelt und Fingerabdrücke genommen. Viel mehr konnten die aber leider auch nicht tun. Es ist alles mehr oder weniger im Dunklen geblieben. Ob es tatsächlich ein Neonazi war oder einfach nur jemand, der sich einen üblen Scherz erlaubt hat, werde ich wohl nie erfahren.

Bielefeld
Die Sparrenburg gehört zu Uwes liebsten Motiven.@Katrin Biller

Es war aber sicherlich erst einmal ein Schock, eine Morddrohung im Briefkasten zu finden. Hattest du daraufhin Angst, auf die Straße zu gehen?

Zu Beginn war es definitiv so. Der Brief ging ja auch nicht an die Stadtwerke, die den Kalender herausgegeben haben, sondern an meine Privatadresse. Der Absender wusste also definitiv ganz genau, wo ich wohne. Zu der Zeit war es gerade Herbst, beziehungsweise fast Winter, und natürlich habe ich mich draußen in der Dunkelheit öfter umgedreht als früher. Ich habe damals ja auch eine Woche gebraucht, bis ich an die Öffentlichkeit gegangen bin. Freunde, mit denen ich über den Drohbrief gesprochen hatte, waren unterschiedlicher Meinung: Die einen rieten mir, das Ganze auf sich beruhen zu lassen, andere meinten „Nein, Du musst das auf jeden Fall öffentlich machen.“. Ich habe diese ganze Situation aber, nach einer Woche fast ohne Schlaf, nicht mehr ausgehalten und bin dann an die Öffentlichkeit gegangen. So wusste wenigstens jeder, was los ist, und der ein oder andere konnte besser ein Auge auf mich haben. Ich habe mich dadurch auch ein bisschen beschützter gefühlt.

Es gehört ja auch eine Menge Mut dazu, in so einer Situation an die Öffentlichkeit zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte es ja gerade das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeistern Henriette Reker gegeben. In dem Drohbrief an mich wurde sogar mit dem Satz „Kuck nach Köln, dann weißt du, was passieren kann.“ auf dieses Attentat Bezug genommen. Dementsprechend wurde das von der Presse, aber auch vom Staatsschutz als Morddrohung gewertet. Die Schlagzeile „Morddrohung gegen Uwe Schmale“ war natürlich keine schöne Lektüre für mich, aber so wurde das damals eben richtigerweise eingeschätzt.

Wie bist du denn in der ersten Zeit damit umgegangen?

Die ersten Wochen waren schon extrem. Ich gehe sonst gerne abends nochmal raus und drehe eine Runde um den Block. Das habe ich dann allerdings erst einmal nicht mehr gemacht. Gerade in der Dunkelheit hatte ich dann natürlich Angst. Der Briefeschreiber wusste ja schließlich genau, wo ich wohne. Später bin ich dann in Begleitung spazieren gegangen. Nach ein paar Wochen hatte ich wieder ein besseres Gefühl und bin auch wieder alleine vor die Tür und war darüber hinweg. Ich bin sicherlich kein überängstlicher Mensch und habe auch keine seelischen Schäden oder so etwas in der Art davon getragen. Aber ich kann natürlich jeden verstehen, den so ein Erlebnis traumatisiert.

Die Flüchtlingskrise ist ja auch in Bielefeld ein Thema. Du bist viel unterwegs und sprichst mit ganz unterschiedlichen Menschen. Würdest du sagen, dass sich die Stimmung in der Stadt verändert hat?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube schon, dass sich auch Bielefeld verändert hat und finde, man würde das Ganze beschönigen, wenn man sagen würde, dass alles beim Alten ist. Der Rechtsruck, den es in der Politik gegeben hat – allein durch den Einzug der AfD in den Bundestag – hat auch in Bielefeld seine Spuren hinterlassen. Zwar hat die AfD hier nur einen Stimmenanteil unter dem Landesdurchschnitt erhalten, aber einige Stimmen hat sie eben doch bekommen, gerade in sozialen Brennpunkten wie Stieghorst und Baumheide. Dennoch kann man Bielefeld mit anderen Gegenden Deutschlands, gerade im Osten oder im Ruhrgebiet, nicht vergleichen. Ich bin mit einigen Ausländern und Flüchtlingen befreundet und weiß, dass diese Menschen sich hier generell sicher fühlen. Gerade in der Flüchtlingshilfe engagieren sich ja auch viele Bielefelder ehrenamtlich.

Neben Bielefeld zählt auch die Insel Sylt zu deinen Lieblingsmotiven. Warum ausgerechnet Sylt?

Ja, das ist richtig. Ich bin schon seit langer Zeit großer Sylt-Fan und fahre dort regelmäßig hin. Nicht etwa, weil ich so wahnsinnig viel Geld hätte, sondern eher, weil ich dort Freunde besuche.

Nach welchen Kriterien wählst du denn deine Motive aus?

Ich bin klassischer Landschaftsfotograf. Menschen fotografiere ich hingegen sehr selten. Sie sind dann eher Beiwerk oder Teil der Landschaft. Natürlich werde ich öfter mal gefragt, ob ich Kinder oder Hochzeiten fotografieren könnte. Da empfehle ich dann lieber Kollegen, denn technisch bin ich auch gar nicht dafür ausgestattet. Ich arbeite lieber mit natürlichem Licht und verwende keine Blitzgeräte. Mir fehlt ehrlicherweise auch die Lust, Menschen zu portraitieren.

Kam bei dir denn nie der Gedanke, dass du dein Hobby zum Beruf machst?

Es gab mal eine Zeit, in der ich kurz darüber nachgedacht habe. Aber nicht ernsthaft. Denn wenn man sein Hobby zum Beruf macht, muss man eben auch komplett davon leben können. Als Freelancer musst du dich komplett selbst sozialversichern und wirklich viele Aufträge haben, um davon leben zu können. Dieser Druck würde mir den Spaß an der Fotografie nehmen. Für gute Bilder brauche ich meine künstlerische Freiheit. Dabei würde ich selbst das Wort „Kunst“ eigentlich gar nicht für meine Bilder verwenden. Für mich sind das einfach nur schöne Fotos. Ich würde meine Bilder auch nicht in der Kunsthalle oder einer Galerie sehen wollen. Das wäre mir einfach eine Nummer zu hoch. Ich möchte schöne, stimmungsvolle Bilder machen, die mir selbst gefallen. Dazu arbeite ich viel mit Licht, fotografiere Sonnenuntergänge und versuche Stimmungen einzufangen.

Bielefeld
Sieht aus wie die Südsee – ist aber Bielefeld. Ein Sonnenuntergang am Obersee.

Hast du denn trotzdem Vorbilder oder kennst du Fotografen, von denen du sagst, dass sie deine Arbeit beeinflusst haben?

Eher nicht. Ich bin auch gar nicht so sehr in der Foto-Szene bewandert und unterwegs. Ich schaue mir natürlich gerne schöne Bilder anderer Fotografen an, aber das sind dann eher Leute, die auf Instagram Bilder vom hohen Norden wie Skandinavien zeigen. Polarlichter haben mich zum Beispiel schon immer fasziniert.

Du bearbeitest deine Bilder in der Regel nicht. Würdest du sagen, die digitale Fotografie ist eher Fluch als Segen?

Ich bearbeite meine Bilder gar nicht, möchte mir darüber aber kein Urteil erlauben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Dadurch, dass es so viele Bearbeitungsprogramme gibt, sind Fotografen wie ich, die ihre Bilder nicht bearbeiten, aber schon die Ausnahme. Mir ist die nachträgliche Bearbeitung auch zu aufwändig. Entweder ein Bild gefällt mir oder eben nicht. Ich arbeite dafür ganz viel mit Belichtungszeiten. Damit kann ich schon eine Menge verändern.

Du versuchst Stimmungen einzufangen. Gibt es denn eine bestimmte Jahres- oder Tageszeit, die dir besonders gefällt?

Ich fotografiere gerne abends. Das liegt aber auch daran, dass ich absolut kein Frühaufsteher bin (lacht). Dabei finde ich Sonnenaufgänge und generell den Morgen ganz toll und beneide dann ein wenig die Leute, die diesen typischen Morgennebel genießen können. Abends mag ich die „Blaue Stunde“, also den Übergang zur Dämmerung mit dem stimmungsvollen blauen Himmel und den ersten Lichtern in der Stadt. Was Jahreszeiten angeht, mag ich den Winter sehr gerne. Den Sommer hingegen finde ich eher langweilig. Die Farben sind mir zu grell. Auch der Herbst hat mit seinen vielen bunten Blättern schöne Seiten, die ich gerne fotografiere. Es gibt eigentlich nichts Schöneres als einen richtig gemütlichen Herbsttag oder einen Wintertag mit einem kleinen Schneesturm auf der Sparrenburg.

Mal angenommen, Geld und Zeit würden keine Rolle spielen. Was würdest du gerne einmal fotografieren?

Da würde mir als erstes eine Island-Tour einfallen. Gerne so weit im Norden wie möglich. In Lappland war ich bereits in der Gegend um Tromsø. Vielleicht wäre auch eine Tour bis zum Nordpol eine Idee. Überhaupt eine Gegend, die relativ menschenleer ist. Australien oder Kanada wären auch klasse.

In Bielefeld fotografierst du gerne die Sparrenburg. Gibt es darüber hinaus einen, vielleicht nicht ganz so „bekannten“ Ort, den du gerne in Bielefeld fotografierst? Einen heimlichen Favoriten?

Die Sparrenburg finde ich deshalb sehr schön, weil sie so hoch liegt und ich von dort aus in alle Himmelsrichtungen blicken kann. Die Sparrenburg ist ja so etwas wie der Mittelpunkt Bielefelds und die Achse, um die sich alles dreht. Gerade im Winter kann man hier tolle Sonnenuntergänge fotografieren. Auch der Botanische Garten oder Olderdissen sind klasse. Der Teutoburger Wald natürlich auch. Es ist ja wirklich einzigartig, dass so eine große Stadt wie Bielefeld von einem Mittelgebirge durchzogen wird. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Der Teutoburger Wald liegt eben nicht nur in der Nähe der Stadt, sondern durchzieht Bielefeld. Das ist etwas, was leider viel zu wenig vermarktet wird. Bielefeld hat rund 330.000 Einwohner und ist eine der Städte in Deutschland mit dem größten Grünflächenanteil. Das ist nur leider kaum bekannt.

Was würdest du denn sagen, ist eine unterschätzte Qualität von Bielefeld?

Die Kulturszene. Bielefeld ist ja zum Beispiel eine richtige Theaterstadt und hat neben dem Stadttheater auch noch eine große freie Theaterszene, zu der etwa das Alarm-Theater, das Trotz-Alledem-Theater oder auch die beiden Puppentheater gehören. Das wird total unterschätzt, sollte mehr in die öffentliche Wahrnehmung einfließen. Durch die Universität haben wir hier außerdem eine große Subkultur und eine freie Kunstszene. Das müsste alles viel mehr gefördert und überregional bekannt gemacht werden.

Wenn du für einen Tag Bürgermeister in Bielefeld wärst. Was würdest Du ändern?
Ich würde den Etat für Kunst und Kultur vervielfachen und dadurch Bielefeld überregional viel mehr Bekanntheit und Bedeutung verschaffen.

 

Ein Bild von Bielefeld kannst du dir auf Uwes Facebookseite machen. Nehme dir aber Zeit – die Motive und Fotos haben es definitiv verdient.

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